CO2-Fußabdruck Unternehmen: Emissionen messen und senken

Umweltbewusstes Handeln steht immer stärker im Fokus der Öffentlichkeit. Immer mehr Menschen legen Wert auf Nachhaltigkeit und machen ihre Konsum- und Kaufentscheidungen zunehmend davon abhängig. Diese Entwicklung stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, bietet jedoch gleichzeitig große Chancen zur Neukundengewinnung und zur Stärkung der Kundenbindung.

Frau will CO2-Fußabdruck von Unternehmen senken

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, welche Auswirkungen Konzerne tatsächlich auf die weltweiten CO2-Emissionen haben und wie Sie Ihre Emissionen überprüfen und minimieren können. Außerdem möchten wir Ihnen unsere Dienstleistungen vorstellen und zeigen, wie unser Service als IT-Refurbisher Sie praktisch dabei unterstützen kann, ökologisch zu handeln.

Die Rolle des CO2-Fußabdrucks von Unternehmen

Grafik zu Ursprung von CO2-Fußabdruck von Unternehmen

Die Umweltauswirkungen der CO2-Emissionen sind erwiesen und signifikant. Bei allen Bemühungen um die Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasemissionen rückt die Rolle der Wirtschaft immer wieder in den Fokus. Tatsächlich verursachen Unternehmen weltweit einen Großteil der Treibhausgasemissionen, wobei erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen und Unternehmensgrößen bestehen

Um Ihnen einen besseren Einblick zu geben, zeigen wir, welche Branchen und Sektoren den größten Anteil an Emissionen zu verantworten haben. Als Grundlage dient eine Erhebung der Agentur für erneuerbare Energien aus dem Jahr 2024. Die größten Emittenten des gesamten Aufkommens von 649 Millionen Tonnen CO2 sind:

  1. Energiewirtschaft: Mit 185 Millionen Tonnen (28,5 %) ist die Energiewirtschaft der emissionsstärkste Sektor. Dieser umfasst alle Branchen, die in der Erzeugung, Speicherung und Verteilung von Energieträgern (Strom, Gas, Wärme, Mineralöl) tätig sind.
  2. Industrie: An zweiter Stelle folgt die Industrie mit 153 Millionen Tonnen CO2-Emissionen (23,6 %). Zu diesem Sektor zählen alle Wirtschaftsbereiche, die sich mit der Verarbeitung von Rohstoffen zu physischen Gütern und Produkten befassen.

Carbon Footprint: Erfassung der CO2-Emissionen

Aufgrund der wachsenden Bedeutung nachhaltigen unternehmerischen Handelns hat sich inzwischen eine ganzheitliche Methode zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks einzelner Produkte und Dienstleistungen etabliert. Dieses Konzept, schlicht als Carbon Footprint bezeichnet, betrachtet die CO2-Emissionen von Produkten über den gesamten Herstellungsprozess hinweg. 

Doch nicht nur das: Auch die Emissionen des Produkts während seines gesamten Lebenszyklus werden in die Berechnung einbezogen. Das bedeutet, dass auch indirekte Emissionen durch Nutzung und Entsorgung berücksichtigt werden. Mithilfe dieser Methode haben Konzerne die Möglichkeit, die gesamte Wertschöpfungskette möglichst CO2-neutral zu gestalten und somit ihre Gesamtemissionen zu minimieren. 

In verschiedenen Sektoren bestehen inzwischen allgemeine Normen, Standards und Verfahren, um den CO2-Fußabdruck international einheitlich und vergleichbar zu berechnen. Darunter etwa der „Product Life Cycle Accounting Reporting Standard“ und das „Greenhouse Gas Protocol“.

CO2-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette

Das produzierende Gewerbe spielt mit 153 Millionen Tonnen CO2-Emissionen eine zentrale Rolle für die Entstehung der Gesamtemissionen. Was dabei häufig unterschätzt wird, sind die unterschiedlichen Schritte in der Wertschöpfungskette, in denen Emissionen entstehen. Um Ihnen einen genauen Einblick zu bieten, möchten wir die wichtigsten Stationen im Folgenden aufführen. 

Dabei orientieren wir uns am Corporate Standard des Greenhouse Gas Protocols, der die verschiedenen Ebenen der CO2-Emissionen in drei sogenannten Scopes klassifiziert. Scope 1 ist dabei am engsten mit dem Handeln des Unternehmens verbunden, während es sich bei Scope 2 und 3 um zunehmend indirektere Emissionsquellen handelt:

  1. Scope 1: In diese Kategorie fallen die direkten Emissionen, die in der Regel aus der Verbrennung fossiler Energieträger stammen und bei der Produktion von Gütern entstehen.
  2. Scope 2: In dieser Kategorie werden die energiebezogenen indirekten Emissionen erfasst. Dazu zählt die netzgebundene Bereitstellung von Strom und Wärme.
  3. Scope 3: In der dritten Kategorie werden alle anderen indirekten Emissionsquellen entlang der Wertschöpfungskette zusammengefasst. Hierzu zählen insgesamt 15 Unterkategorien, die sich vor allem auf die Logistik beziehen. Dazu zählen beispielsweise der Bezug von Produktionsmitteln und die Arbeitswege der Mitarbeiter.

Diese Vorteile hat ökologisches Handeln für Unternehmen

Grafik zu Wertschöpfungskette bei CO2-Fußabdruck von Unternehmen

Die Verringerung des ökologischen Fußabdrucks Ihres Unternehmens hat nicht nur Vorteile für die Umwelt, auch Ihr Betrieb kann dadurch indirekt profitieren. Da Verbraucher ihre Kauf- und Konsumentscheidungen zunehmend umweltbewusst treffen, kann Nachhaltigkeit als Unternehmensstrategie wirtschaftliche Vorteile für Sie erzielen. Im Folgenden möchten wir Ihnen die wichtigsten Vorteile eines minimierten CO2-Fußabdrucks vorstellen:

  1. Stärkung des Images: Nachhaltigkeit ist immer stärker im kollektiven Bewusstsein verankert. Wenn Ihr Unternehmen als gutes Vorbild vorangeht, stärkt das die Außenwirkung Ihres Betriebs dauerhaft. Sie werden nicht nur von Kunden, sondern auch von Geschäftspartnern als zeitgemäß, verantwortlich und innovativ wahrgenommen.
  2. Kundengewinnung: Mit einer umweltverträglichen Wertschöpfungskette können Sie gezielt umweltbewusste Kunden ansprechen. Gewinnen Sie neue Kundengruppen und stärken Sie die Kundenbindung.
  3. Zuschüsse und Förderung: Durch Maßnahmen zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks Ihres Unternehmens und durch Handeln im Sinne des Klimaschutzes können Sie sich für einige der zahlreichen Förderprogramme des Bundes und der EU qualifizieren.
  4. Höhere Effizienz: Auch rein ökonomisch kann die Analyse der Emissionen Ihrer Wertschöpfungskette von Vorteil sein. Im Bestreben, die Emissionen zu senken, werden häufig überflüssige oder überteuerte Schritte erfasst. Diese zu streichen oder zu verlagern kann nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern auch die Gesamtkosten für Ihr Unternehmen verringern.

So verringern wir Ihre CO2-Emissionen

Wenn Sie den CO2-Fußabdruck Ihres Unternehmens gezielt und wirtschaftlich verringern möchten, können wir Ihnen unseren Hardware-Ankauf nur empfehlen. Verfügt Ihr Betrieb über etwa 100 IT-Arbeitsplätze und planen Sie, Ihre ausgemusterten Geräte zu entsorgen, vereinbaren wir einen Termin. 

Wir bauen die Geräte ab und transportieren sie zu unserem Unternehmen. Auf Wunsch gerne mit verstärkten Sicherheitsvorkehrungen wie verplombten Aluminiumcontainern und GPS-Tracking. Wir zahlen Ihnen für Ihre Geräte marktgerechte Ankaufspreise und schaffen so die Möglichkeit einer wirtschaftlich attraktiven Weiterverwertung.

Entsorgung mit höchster Datensicherheit

Sobald Ihre Geräte bei uns angekommen sind, führen wir eine zertifizierte Datenlöschung durch, die alle Daten restlos und unwiderruflich vernichtet. Defekte Datenträger werden von uns durch Schreddern vernichtet, um eine vollständig sichere IT-Entsorgung zu gewährleisten. Wir folgen dabei einem DSGVO-Löschkonzept und lassen Ihnen umfangreiche Lösch- und Vernichtungsprotokolle zukommen, mit denen Sie alle Anforderungen der IT-Compliance erfüllen können.

Aufbereitung und Weiterverkauf

Nachdem wir alle Daten gelöscht haben, bereiten wir Ihre alten Geräte auf. Wir beheben optische und technische Mängel und bringen die Software auf den aktuellen Stand. Danach können andere Unternehmen, Institutionen und Endverbraucher Ihre Geräte als refurbished IT kaufen. Durch diese ökonomische und ökologische Entsorgung können Sie die CO2-Bilanz Ihres Unternehmens effektiv senken und einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Mit unserer Hilfe Ihren CO2-Fußabdruck verringern

Wenn Ihnen und Ihren Kunden die Umwelt am Herzen liegt, können wir Ihnen unsere Dienstleistung nur empfehlen. Wir minimieren am Ende des Lebenszyklus Ihrer IT-Systeme Ihren ökologischen Fußabdruck, indem wir Ihre Altgeräte überholen und an andere Unternehmen, Institutionen oder Endverbraucher weiterverkaufen. Das schont wertvolle Ressourcen und verringert Ihren anteiligen CO2-Ausstoß. Treten Sie noch heute mit uns in Kontakt und erhalten Sie ein individuelles Beratungsgespräch. Mit unserem Service handeln Sie nachhaltig, sicher und wirtschaftlich.